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Lohnabrechnung: Outsourcing, Steuerberater oder Inhouse? Der große Vergleich

Wer die Lohnabrechnung nicht mehr nebenbei erledigen will, hat im Wesentlichen drei Optionen: die interne Bearbeitung (Inhouse), die Übergabe an den Steuerberater oder das Auslagern an ein spezialisiertes Lohnbüro. Alle drei Wege funktionieren – aber sie unterscheiden sich deutlich in Kosten, Spezialwissen, Service und Rechtssicherheit. Dieser Vergleich ordnet die Optionen ein und hilft Ihnen, die für Ihr Unternehmen passende Lösung zu finden.

Drei Fachleute vergleichen im modernen Büro die Optionen Lohnbüro, Steuerberater und Inhouse für die Lohnabrechnung

Option 1: Inhouse – die Lohnabrechnung selbst erledigen

Bei der internen Lösung erledigt eine eigene Fachkraft die Abrechnung mit einer Lohnsoftware.

Vorteile: maximale Nähe zu den eigenen Prozessen, direkter Zugriff, volle Datenhoheit im Haus.

Nachteile: hohe Vollkosten (Gehalt, Software, Fortbildung), starke Personalabhängigkeit, Vertretungsrisiko, vollständige Haftung beim Unternehmen, ständiger Aktualisierungsaufwand. Lohnt sich meist erst ab größerer Mitarbeiterzahl mit eigener Personalabteilung.

Option 2: Steuerberater – die Abrechnung „mitlaufen lassen"

Viele Unternehmen geben die Lohnabrechnung an ihren Steuerberater, weil dieser ohnehin die Finanzbuchhaltung macht.

Vorteile: alles aus einer Hand, hohe steuerrechtliche Kompetenz, bestehende Vertrauensbeziehung.

Nachteile: Die Lohnabrechnung ist für viele Kanzleien ein Nebengeschäft, nicht der Schwerpunkt. Spezialthemen wie SOKA-BAU, Saison-Kurzarbeitergeld oder Pflegemindestlohn werden nicht überall in der Tiefe beherrscht. Die Abrechnung erfolgt häufig nach Stundensatz – das macht die Kosten schwer kalkulierbar. Bei Lohn-Rückfragen ist der Steuerberater zudem nicht immer der schnellste Ansprechpartner. Hinzu kommt: Viele Kanzleien lagern den Lohn ihrerseits an ein Lohnbüro aus.

Option 3: Externes Lohnbüro – der Spezialist

Ein spezialisiertes Lohnbüro wie LOHN24 hat die Lohn- und Gehaltsabrechnung als Kerngeschäft.

Vorteile: tiefe Spezialisierung (auch auf komplexe Branchen wie Bau und Pflege), Vertretungssicherheit, fester persönlicher Ansprechpartner, planbarer Festpreis ab 13,00 € pro Abrechnung, Begleitung bei Betriebsprüfungen, automatische Aktualität.

Nachteile: Sie geben einen Prozess aus der Hand – was bei sauberer Vertrags- und Schnittstellengestaltung (AVV, DATEV, Freigabeprozess) aber kein echtes Risiko ist.

Der direkte Vergleich

| Kriterium | Inhouse | Steuerberater | Externes Lohnbüro (LOHN24) | |---|---|---|---| | Lohnabrechnung als Kerngeschäft | nein | meist Nebengeschäft | ja | | Spezialwissen Bau/Pflege | gering | unterschiedlich | sehr hoch | | Kostenmodell | Vollkosten, schwer kalkulierbar | oft Stundensatz | Festpreis ab 13 € | | Vertretungssicherheit | gering | mittel | hoch | | Persönlicher Ansprechpartner | intern | nicht immer | ja, fest | | Betriebsprüfungs-Begleitung | selbst | teils | ja | | Rechtssicherheit/Aktualität | mitarbeiterabhängig | hoch | hoch, spezialisiert |

Lohnbüro und Steuerberater – kein Widerspruch

Wichtig: Das Auslagern an ein Lohnbüro bedeutet nicht, den Steuerberater zu verdrängen. Im Gegenteil – die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos. Über die DATEV-Schnittstelle fließen die Lohndaten direkt in die Finanzbuchhaltung Ihres Steuerberaters. LOHN24 kooperiert zudem aktiv mit Steuerkanzleien, die ihren Mandanten die Lohnabrechnung anbieten wollen, ohne sie selbst zu erbringen (White-Label). So profitieren alle: Mandant, Kanzlei und Dienstleister.

Welche Option passt zu wem?

  • Inhouse: für große Unternehmen mit eigener, ausgelasteter Personalabteilung.
  • Steuerberater: wenn die Abrechnung einfach ist und Sie bewusst alles aus einer Hand wollen.
  • Externes Lohnbüro: für KMU, komplexe Branchen, hohe Anforderungen an Vertretungssicherheit, Spezialwissen und Kostentransparenz – die für die meisten Unternehmen beste Wahl.

Interne Verlinkung

Häufige Fragen

Antworten auf einen Blick

Meist planbarer: Das Lohnbüro rechnet zum Festpreis ab, der Steuerberater oft nach Stundensatz. Bei komplexen Fällen ist der Festpreis in der Regel günstiger und transparenter.

Steuerlich ja – aber Spezialthemen wie SOKA-BAU oder Pflegemindestlohn sind nicht in jeder Kanzlei Schwerpunkt. Ein Lohnspezialist bringt hier mehr Tiefe mit.

Nein. Lohnbüro und Steuerberater arbeiten parallel; die Daten fließen über die DATEV-Schnittstelle zusammen.

Vor allem bei großen Unternehmen mit eigener, gut ausgelasteter Personalabteilung.

Ein spezialisiertes Lohnbüro, das die Prüfung professionell begleitet und mit etablierten Prüfroutinen Fehler vermeidet.

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