Option 1: Inhouse – die Lohnabrechnung selbst erledigen
Bei der internen Lösung erledigt eine eigene Fachkraft die Abrechnung mit einer Lohnsoftware.
Vorteile: maximale Nähe zu den eigenen Prozessen, direkter Zugriff, volle Datenhoheit im Haus.
Nachteile: hohe Vollkosten (Gehalt, Software, Fortbildung), starke Personalabhängigkeit, Vertretungsrisiko, vollständige Haftung beim Unternehmen, ständiger Aktualisierungsaufwand. Lohnt sich meist erst ab größerer Mitarbeiterzahl mit eigener Personalabteilung.
Option 2: Steuerberater – die Abrechnung „mitlaufen lassen"
Viele Unternehmen geben die Lohnabrechnung an ihren Steuerberater, weil dieser ohnehin die Finanzbuchhaltung macht.
Vorteile: alles aus einer Hand, hohe steuerrechtliche Kompetenz, bestehende Vertrauensbeziehung.
Nachteile: Die Lohnabrechnung ist für viele Kanzleien ein Nebengeschäft, nicht der Schwerpunkt. Spezialthemen wie SOKA-BAU, Saison-Kurzarbeitergeld oder Pflegemindestlohn werden nicht überall in der Tiefe beherrscht. Die Abrechnung erfolgt häufig nach Stundensatz – das macht die Kosten schwer kalkulierbar. Bei Lohn-Rückfragen ist der Steuerberater zudem nicht immer der schnellste Ansprechpartner. Hinzu kommt: Viele Kanzleien lagern den Lohn ihrerseits an ein Lohnbüro aus.
Option 3: Externes Lohnbüro – der Spezialist
Ein spezialisiertes Lohnbüro wie LOHN24 hat die Lohn- und Gehaltsabrechnung als Kerngeschäft.
Vorteile: tiefe Spezialisierung (auch auf komplexe Branchen wie Bau und Pflege), Vertretungssicherheit, fester persönlicher Ansprechpartner, planbarer Festpreis ab 13,00 € pro Abrechnung, Begleitung bei Betriebsprüfungen, automatische Aktualität.
Nachteile: Sie geben einen Prozess aus der Hand – was bei sauberer Vertrags- und Schnittstellengestaltung (AVV, DATEV, Freigabeprozess) aber kein echtes Risiko ist.
Der direkte Vergleich
| Kriterium | Inhouse | Steuerberater | Externes Lohnbüro (LOHN24) | |---|---|---|---| | Lohnabrechnung als Kerngeschäft | nein | meist Nebengeschäft | ja | | Spezialwissen Bau/Pflege | gering | unterschiedlich | sehr hoch | | Kostenmodell | Vollkosten, schwer kalkulierbar | oft Stundensatz | Festpreis ab 13 € | | Vertretungssicherheit | gering | mittel | hoch | | Persönlicher Ansprechpartner | intern | nicht immer | ja, fest | | Betriebsprüfungs-Begleitung | selbst | teils | ja | | Rechtssicherheit/Aktualität | mitarbeiterabhängig | hoch | hoch, spezialisiert |
Lohnbüro und Steuerberater – kein Widerspruch
Wichtig: Das Auslagern an ein Lohnbüro bedeutet nicht, den Steuerberater zu verdrängen. Im Gegenteil – die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos. Über die DATEV-Schnittstelle fließen die Lohndaten direkt in die Finanzbuchhaltung Ihres Steuerberaters. LOHN24 kooperiert zudem aktiv mit Steuerkanzleien, die ihren Mandanten die Lohnabrechnung anbieten wollen, ohne sie selbst zu erbringen (White-Label). So profitieren alle: Mandant, Kanzlei und Dienstleister.
Welche Option passt zu wem?
- Inhouse: für große Unternehmen mit eigener, ausgelasteter Personalabteilung.
- Steuerberater: wenn die Abrechnung einfach ist und Sie bewusst alles aus einer Hand wollen.
- Externes Lohnbüro: für KMU, komplexe Branchen, hohe Anforderungen an Vertretungssicherheit, Spezialwissen und Kostentransparenz – die für die meisten Unternehmen beste Wahl.






