Ausbildungsstart 2026 – was ist wichtig?
Zum 1. August starten wieder zahlreiche Azubis in ihren neuen Lebensabschnitt. Für Arbeitgeber bedeutet das pünktliche Verträge, korrekte Meldungen und eine durchdachte Einarbeitung.
Zum 1. August starten wieder zahlreiche Azubis in ihren neuen Lebensabschnitt. Für Arbeitgeber bedeutet das pünktliche Verträge, korrekte Meldungen und eine durchdachte Einarbeitung. Ein Überblick über die wichtigsten Punkte .
Vertrag und Vergütung
Der Berufsausbildungsvertrag regelt alle wesentlichen Eckpunkte, von Beruf und Dauer bis Vergütung und Probezeit. Die Mindestausbildungsvergütung beträgt 2026 monatlich 724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten, 977 Euro im dritten und 1.014 Euro im vierten Ausbildungsjahr. Die Werte werden schrittweise angehoben und sollten bei jedem neuen Vertrag aktuell geprüft werden.
Sozialversicherung und Meldungen
Azubis müssen spätestens zum Ausbildungsbeginn korrekt bei der Krankenkasse an- und abgemeldet werden, sämtliche SV-Meldungen sind fristgerecht zu übermitteln. Da Auszubildende sozialversicherungsrechtlich eigene Besonderheiten mitbringen, lohnt sich vor dem Start ein Blick auf die korrekten Meldetatbestände.
Onboarding und Probezeit
Ein klar strukturiertes Onboarding mit festen Ansprechpartnern reduziert Überforderung in den ersten Wochen. Die Probezeit dient dem gegenseitigen Kennenlernen und sollte aktiv für ein frühzeitiges Erkennen von Problemen genutzt werden, regelmäßiges Feedback gibt beiden Seiten Orientierung.
Bindung über die gesamte Ausbildung
Laut Ausbildungsreport 2025 des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind 71,6 Prozent der dualen Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden, ein erheblicher Teil jedoch nicht. Häufige Gründe sind zu viele Überstunden, ausbildungsfremde Tätigkeiten und eine schlechte Berufsschul-Qualität. Klare Kommunikation, realistische Etappenziele und eine offene Fehlerkultur tragen erfahrungsgemäß am stärksten dazu bei, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
Fragen & Antworten
Wie hoch ist die Mindestausbildungsvergütung 2026?
724 Euro im ersten, 854 Euro im zweiten, 977 Euro im dritten und 1.014 Euro im vierten Ausbildungsjahr.
Wann müssen Azubis bei der Krankenkasse angemeldet werden?
Spätestens zum Ausbildungsbeginn, mit fristgerechter Übermittlung aller SV-Meldungen.
Wie zufrieden sind Azubis laut aktuellem Ausbildungsreport?
71,6 Prozent der dual Auszubildenden sind laut DGB-Ausbildungsreport 2025 mit ihrer Ausbildung zufrieden.
Was hilft gegen Ausbildungsabbrüche?
Klare Kommunikation, realistische Etappenziele und eine offene Fehlerkultur wirken erfahrungsgemäß am stärksten vorbeugend.
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