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Lohnabrechnung in der Pflege: Der perfekte Sturm

Lohnabrechnung in der Pflege: Der perfekte Sturm

Karola Müller-Thiel
(veröffentlicht am 02. Februar 2026)

Unternehmer in der Pflegebranche kennen den Spagat zwischen Fürsorgepflicht, Fachkräftemangel und wachsender Bürokratie. Besonders bei der Lohnabrechnung treffen gesetzliche Dynamik, tarifliche Vielfalt und hoher Verwaltungsaufwand aufeinander – der perfekte Sturm. Schichtdienste, steuerfreie Zuschläge, wechselnde Arbeitsmodelle und immer neue Vorgaben im Sozialversicherungsrecht machen die Lohnabrechnung selbst für erfahrene Teams zur täglichen Herausforderung.

Die rechtssichere Entgeltabrechnung im Pflegesektor verlangt ein tiefes Verständnis für steuer- und sozialversicherungsrechtliche Details. Fehler wirken sich in dieser wichtigen und sensiblen Branche nicht nur finanziell, sondern auch besonders stark auf die Reputation des Arbeitgebers aus.

Besondere Herausforderungen

Doch welche besonderen Themen gibt es eigentlich für die Lohnabrechnungen in der Pflege?

Zeitzuschläge

Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind steuerfrei, wenn strikte Vorgaben eingehalten werden. Dazu zählen gesetzliche Höchstgrenzen, korrekte Zeitdokumentation und minutengenaue Abgrenzung.

Flexible Einsatzmodelle

Wechselnde Dienstpläne, kurzfristige Einsätze und internationale Arbeitskräfte – gerade in der Pflege ist der Personalstamm in ständiger Bewegung. Die Lohnabrechnung muss diesem Tempo folgen können und dies ohne Fehler oder Verzögerungen.

Tariftreue und Mindestlohn

Laufende Tarifverhandlungen und gesetzliche Mindestlohnerhöhungen erfordern die permanente Aktualisierung aller relevanten Abrechnungsparameter, inklusive aller Zulagen, Zuschläge und Sonderregelungen.

Payroll-Outsourcing für Pflegeeinrichtungen

Die Auslagerung der Lohnabrechnung an einen spezialisierten Partner bringt nicht nur Entlastung, sondern gerade für kleine und mittlere Pflegeeinrichtungen echte wirtschaftliche Vorteile:

Fehlerminimierung

Branchenerfahrene Payroll-Dienstleister kennen die typischen Fallstricke in der Pflegeabrechnung. Sie setzen auf automatisierte, rechtssichere Prozesse.

Verlässliche Prüfungsbegleitung

Sozialversicherungsprüfungen oder Betriebsprüfungen verlieren ihren Schrecken, wenn ein externer Experte alle Abrechnungsdaten prüfungssicher dokumentiert.

Team-Entlastung und Know-how-Sicherung

Outsourcing fängt personelle Engpässe ab und reduziert die Abhängigkeit vom Wissen einzelner Mitarbeiter. Das ist gerade in Zeiten von Fluktuation und Krankenstand ein entscheidender Vorteil.

Entlastung mit Wirkung

Pflegeeinrichtungen stehen fachlich und regulatorisch unter Dauerdruck. Das Outsourcing der Lohnabrechnung ist ein wirksamer Hebel, um diesen Druck zu mindern und gleichzeitig rechtssicher zu agieren

FAQ: Lohnabrechnung in der Pflege 2025

  • Welche Zuschläge sind in der Pflege steuerfrei? Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind nach § 3b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei, jedoch nur bei Einhaltung gesetzlicher Höchstgrenzen und korrekter Dokumentation.
  • Wie wirkt sich der Mindestlohn auf die Abrechnung aus? Tarifliche und gesetzliche Anpassungen müssen automatisiert in die Payroll-Prozesse übernommen werden. Fehler führen zu Nachzahlungen und Haftungsrisiken.
  • Warum ist die Lohnabrechnung in der Pflege besonders fehleranfällig? Schichtsysteme, hohe Fluktuation, variable Arbeitszeiten und tarifliche Unterschiede erfordern ein Höchstmaß an Flexibilität und rechtlicher Präzision.
  • Lohnt sich Outsourcing auch für kleine Pflegeeinrichtungen? Gerade kleine und mittlere Pflegebetriebe profitieren vom Wegfall interner Aufwände, mehr Rechtssicherheit und einer stabilen Prüfungsbasis.
  • Was bietet LOHN24 speziell für die Pflegebranche? LOHN24 kombiniert fundiertes Know-how im Sozialversicherungsrecht mit digitalen Abrechnungslösungen, die speziell auf die Anforderungen in der Pflege abgestimmt sind.

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