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Fünf teure Fehler bei Betriebsprüfungen

Fünf teure Fehler bei Betriebsprüfungen

Tanya Noske
(veröffentlicht am 02. Februar 2026)

Im Rahmen von Betriebsprüfungen werden regelmäßig die immergleichen vermeidbaren Fehler gefunden, mit oftmals teuren Folgen für die Unternehmen. Meistens sind diese Fehler die fatalen Folgen fehlender Zeit, veralteter Prozesse oder schlichter Unwissenheit.

Fehler 1: Falsche Statuseinschätzung von Beschäftigten

Wird ein freier Mitarbeiter im Nachhinein als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer eingestuft, drohen hohe Nachzahlungen und dies rückwirkend für alle Beiträge, inklusive Arbeitgeberanteil. Schnell kommt eine fünfstellige Summe zusammen.

Wie LOHN24 schützt

Wir prüfen den Beschäftigtenstatus bereits bei Vertragsabschluss und nutzen bei Bedarf das Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung. Vertragsinhalte und Tätigkeitsbeschreibung werden so gestaltet, dass sie einer Prüfung standhalten. Klar definierte Merkmale wie Weisungsfreiheit, unternehmerisches Risiko und fehlende Eingliederung sorgen für Rechtssicherheit.

Fehler 2: Falsche Bewertung von Sachbezügen

Ob Firmenwagen, Essenszuschüsse oder Jobtickets: Sachbezüge sind immer fehleranfällig. Wird nicht korrekt dokumentiert, drohen steuerliche Nachforderungen. Besonders bei Dienstwagen ohne ordnungsgemäßes Fahrtenbuch wendet das Finanzamt automatisch die 1-Prozent-Regel an, oft zu Ungunsten des Unternehmens.

Wie LOHN24 schützt

Wir dokumentieren und bewerten sämtliche geldwerten Vorteile gesetzeskonform. Bei Firmenwagen beraten wir zur optimalen Methode (Fahrtenbuch oder Pauschale) und stellen die revisionssichere Führung sicher. Zudem prüfen wir regelmäßig Pauschalierungsmöglichkeiten, um steuerliche Vorteile zu nutzen.

Fehler 3: Falsche Zuordnung in der Sozialversicherung

Minijobs, kurzfristige Beschäftigungen oder Werkstudenten führen oft zu falschen sozialversicherungsrechtlichen Zuordnungen. Werden Verdienstgrenzen überschritten oder Beschäftigungen nicht korrekt zusammengefasst, drohen Nachzahlungen und ggf. Säumniszuschläge.

Wie LOHN24 schützt

Unsere Software erkennt Grenzwertüberschreitungen automatisch und weist rechtzeitig auf Risiken hin. Meldungen an die Minijob-Zentrale erfolgen korrekt und fristgerecht. Auch bei Mehrfachbeschäftigungen stellen wir sicher, dass alles korrekt berücksichtigt wird.

Fehler 4: Fehlerhafte oder verspätete DEÜV-Meldungen

Ob Anmeldungen, Abmeldungen oder Jahresmeldungen: DEÜV-Fehler sind häufig und kostspielig. Verspätete Meldungen führen zu Bußgeldern, falsche Inhalte zu zeitintensiven Korrekturen und Rückfragen.

Wie LOHN24 schützt

Alle DEÜV-Meldungen erfolgen automatisiert und fristgerecht. Vor dem Versand prüfen wir die Plausibilität der Angaben. Kommt es dennoch zu einer Fehlermeldung, reagieren wir sofort und beheben das Problem proaktiv. Für Sie entsteht kein Mehraufwand.

Fehler 5: Fehlende Arbeitszeitnachweise

Seit der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ist das Thema in den Fokus der Prüfer gerückt. Fehlt die Dokumentation, wird davon ausgegangen, dass Überstunden nicht korrekt abgegolten wurden. Das kann erhebliche finanziellen Folgen nach sich ziehen.

Wie LOHN24 schützt

Wir beraten bei der Einführung rechtskonformer Zeiterfassungssysteme und integrieren die erfassten Daten direkt in die Lohnabrechnung. Dies garantiert, dass die abgerechnete und geleistete Arbeitszeit übereinstimmen.

Prävention statt Reaktion

LOHN24 erkennt potenzielle Fehler und Risiken, bevor sie zum Problem werden. In jedem Lohnlauf werden automatische Plausibilitätsprüfungen durchgeführt, um Unstimmigkeiten frühzeitig zu identifizieren. Gesetzesänderungen werden laufend eingepflegt, alle Abrechnungen sind stets auf dem aktuellen Stand. Zusätzlich unterstützen unsere Beratung und Schulungen dabei, interne Abläufe prüfungssicher zu gestalten und langfristig zu optimieren.

Ein einziger Fehler kann im Nachhinein Zehntausende kosten. Die monatlichen Ausgaben für präventives Payroll-Outsourcing sind weitaus niedriger. Damit ist diese Lösung nicht nur günstiger als jede mögliche Nachzahlung, sondern zugleich die wirksamste Absicherung davor.

Fehler vermeiden ist besser als Fehler korrigieren

LOHN24 steht für vorausschauende Lohnabrechnung, mit geprüften Prozessen, digitalen Systemen und klarer Haftungsverteilung. Wer sich auf uns verlässt, schläft besser.

FAQ: Häufige Fehler bei Betriebsprüfungen

  • Was ist die häufigste Ursache für hohe Nachzahlungen? Falsche Einstufung von Selbstständigen als Arbeitnehmer, mit rückwirkender Sozialversicherungspflicht.
  • Wie werden Sachbezüge korrekt dokumentiert? Durch lückenlose Erfassung, Bewertung nach aktuellen Richtlinien und regelmäßige Überprüfung auf Pauschalierungsmöglichkeiten.
  • Was ist bei der DEÜV besonders wichtig? Fristgerechte, vollständige und inhaltlich korrekte Meldungen. Andernfalls drohen Bußgelder und Korrekturaufwand.
  • Muss ich als Arbeitgeber die Arbeitszeiten erfassen? Ja. Seit den Urteilen von EuGH und BAG besteht eine Pflicht zur vollständigen Arbeitszeiterfassung, auch in kleinen Unternehmen.

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